Gerstengras

Alles rund ums Gerstengras

 

Gerstengras von Kennern schon seit Jahren als Geheimtipp gehandelt gilt es nach Expertenmeinung als eines der natürlichsten und inhaltsreichsten Nahrungsergänzungsmittel.

Natürlich angebaut, schonend verarbeitet und natürlich belassen setzt SemenVitae in Sachen Qualität neue Maßstäbe: Entscheidend für die Qualität des BIO Gerstengrases ist in erster Linie der Boden, auf dem die Pflanzen angebaut werden. Nur ein nährstoffreicher Boden bildet eine nährstoffreiche Pflanze.

 

 

 

Warum SemenVitae?

> Echte biologisch angebaute Natur-Produkte

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SemenVitae ist einer der führenden Gerstengras-Produzenten und steht seit Jahren für höchste Qualität.

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Weitere Informationen rund um Gerstengras

 

GERSTENGRAS – DER GEHEIMTIPP

Gerade in den vergangenen Jahren wurde für Gerstengras auch häufig die Bezeichnung Süßgras synonym verwendet. Besonderen Stellenwert nimmt neben der Bodenbeschaffenheit auch die Trocknung ein. Wir von SemenVitae setzen hier auf das natürliche Verfahren der schonenden Lufttrocknung bei Raumtemperatur. Dadurch bleiben möglichst viele Inhaltsstoffe im Endprodukt vorhanden – im Gegensatz zur schnelleren und preiswerteren Sprüh- oder Gefriertrocknung! Das SemenVitae Gerstengras enthält deswegen alle fünf lebenswichtigen Nährstoffgruppen. Die einzigartigen Bausteine dieser Pflanze wirken im synergetischen Effekt miteinander und machen sie deshalb besonders wertvoll.

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DIE GESCHICHTE DER GERSTE

Gemäß Geschichtswissenschaftlern wurde das Gerstengras bzw. die Gerste seit frühester Menschengeschichte an kultiviert. Allein in der Bibel wird das “heilige Gras” 37 Mal erwähnt.

Gerste (hordeum vulgare) ist heute in verschiedenen Ausprägungen, Kultivierungsstufen und auch Formen verfügbar. Auch der Zweck der Verwendung dieses Lebensmittels ist vielfältig. Von der Verarbeitung als Tiernahrung bis hin zu Nahrungsergänzungsmittel aus Gerstengras(-pulver). Doch zum Beispiel in der Küche ist Gerste kaum mehr wegzudenken: sei es bei der Herstellung von Brot oder als Zusatzstoff in Kindernahrung.

Die Geschichte des Gerstengrases geht weit zurück. Im Jahr 15.000 vor Christus wurde es, zusammen mit der Gerste selbst, zum ersten Mal nachweislich erwähnt. Das Gerstengras stammt aus dem Vorderen Orient und dem östlichen Balkan. 5.500 vor Christus wurde es dann auch in Mitteleuropa bekannt. Schon früh erkannte man den hohen Nährstoffgehalt, und es wurde bereits im Mittelalter zur erfolgreichen Tiermast eingesetzt.

 

I. GERSTENGRAS IN DER ANTIKE

Schon seit der Antike ist Gerstengras eine geschätzte und oft verwendete Nahrungsergänzung. Schon vor mehr als 8.000 Jahren wurde es am Nil angebaut. Gerste war im alten Ägypen das Hauptgetreide, um Brot herzustellen zu können. Auch Bier wurde von den Ägyptern mit Gerste hergestellt. In Israel war die Gerste ebenfalls weit verbreitet. Bei Ausgrabungen in Jerusalem und Jaffa wurde in allen Schichten Gerste vorgefunden.

Gerste war auch in Babylon Haupternährungsprodukt. Vermutlich wurde sie sowohl roh, als auch gebacken verzehrt. In Babylon gab es neben der Urgerste bereits kultivierte Formen von Gerste. Auch in Ostasien wurde sie in den Stand der Kulturgerste erhoben. Sie zählte dort auch zu den fünf heiligen Pflanzen. Der Kaiser selbt pflanzte sie an Feiertagen an.

In Indien wurde Gerste in großem Umfang angebaut, die Inder verfügten ebenfalls über Saat- und Wildgerste. Gerade die Inder stellten mit Gerstengras ein alkoholisches Getränk her. Sie waren das einzige Volk in dieser Hinsicht, alle anderen Völker stellten aus der eigentlichen Gerste Bier her. Gerste war beim indogermanischen Volk bereits vor ihrer Trennung in asiatische und europäische Indogermanen das beliebteste Nahrungsmittel. Bezeichnet wurde sie als “gherzda“. Die Kultur der Gerste reicht bis ins Altertum zurück.

Das bestätigt allein der Aspekt, dass sie früher als Maßeinheit für Länge und Gewicht genutzt wurde.

 


Exkurs: Der Begriff Gersten-Korn

Ein anderes Beispiel für ihre lang zurückliegende Herkunft ist der kleine, entzündete Knoten über dem Augenlid, er wird schon seit langer Zeit Gerstenkorn genannt. Diese Bezeichnung hat vermutlich auch seinen Ursprung im Altertum. Auch die Griechen wussten Gerste und Gerstengras, mit all ihren positiven Eigenschaften, sehr zu schätzen.


 

 

Gerstengras in der griechischen Kultur

Alte Überlieferungen der Griechen erzählen davon, dass ihre Götter Gerste als erstes Nahrungsmittel zu den Sterblichen brachten. Gerste gehörte auch zu den Opfergaben der alten Griechen. Sieger bei Kampfspielen erhielten Gerste und einen Kranz mit Gerstenähren als Preis. Um genügend Gerste für Siegerpreise vorweisen zu können, gab jede griechische Familie ein Maß Gerste dazu.

Die Griechen rösteten Gerste, schroteten und vermischten sie mit Wasser, um sie genießbar zu machen. Viel später erst entdeckte man die Möglichkeit, dass Gerste auch zu Mehl verarbeitet werden konnte. In vielen Gräbern fand man Leichen, deren Grabbeigabe auch Gerste, meistens sechszeilige Wintergerste, war. Sie diente als symbolische Wegzehrung für die weite Reise, die die Verstorbenen, dem damaligen Glauben nach, vor sich hatten.

 

Die Verehrung des Gerstengrases bei den Römern

Auch die alten Römer fanden Verwendung für Gerste und Gerstengras. Sie bauten sowohl Sommer- als auch Wintergerste an. Die zweizeilige, leichtere Sommergerste wurde zu Mehl verarbeitet. Gerste ist auf alten, römischen Münzen oft als Symbol zu finden. In späteren Zeiten war Gerste ein Nahrungsmittel für die ärmsten Bewohner Italiens. Auch Soldaten, die Schlachten verloren, mussten unter anderem zur Strafe Gerstenbrot essen.

Die Römer waren es, die Gerste und Gerstengras in gallische Gefilde transportierten. So kam die Gerste auch nach Frankreich, England und Deutschland. Mittlerweile wird fast nur noch zwei- und vierzeilige Gerste angebaut, sechszeilige Gerste so gut wie gar nicht mehr.

 

Gerste und die Germanen

Seit dem 16. Jahrhundert wird Gerste das erste Mal schriftlich erwähnt. Die Germanen wussten Gerste als Nahrungsmittel und Opfergabe ebenso zu schätzen. Viele heutige Sitten und Bräuche lehnen sich noch heute daran an. Auch zur Bierzubereitung wurde sie von den Germanen genutzt. Seit frühester Zeit weiß man die Vorteile von Gerste und Gerstengras zu nutzen.

 

 

II. DIE BEDEUTUNG VON GERSTE UND GERSTENGRAS IN DER NEUZEIT

Auch heute sind die wichtigen Eigenschaften von Gerste und Gerstengras von großer Bedeutung.In vielen nördlichen und südlichen Ländern wird aus Gerste immer noch Brot hergestellt. Gerste und Gerstengras werden unter anderem zu Graupen, Grützen, Salaten, Pulvern und Getränken verarbeitet.

In vielen mitteleuropäischen Ländern ist der Anbau und die Ernte von Gerste und Gerstengras zu einem wichtigen Faktor des Bierbrauens geworden. Kultivierte Gersten und ihre Urform wurden früher für unterschiedliche Formen gehalten. Diese Annahme wurde jedoch widerlegt. Heutzutage gibt es nur eine Form, die Hordeum Vulgare. Zu ihr gehören aber mehrere Unterarten der Gerste und des Gerstengrases.

Der beeindruckende Siegeszug der Gerste geht vom Altertum über die Antike bis hin zur Neuzeit. Wegen seiner Inhaltstoffe als naturreines Nahrungsergänzungsmittel hoch geschätzt schwören in Zeiten von Lebensmittelskandalen, Verunreinigungen in Lebensmitteln und synthetischen Wirkstoffen immer mehr Menschen auf die ursprüngliche Kraft des Gerstengrases.

 

 

WAS IST GERSTENGRAS UND WIE WIRD ES GEWONNEN?

Der Anbau der Gerstenpflanze

Gerstengras ist ein direktes Produkt des Getreides Gerste (Hordeum vulgare) und zählt zu der Familie der Süßgräser. Das Gerstengras benötigt nicht sehr viel Wasser, um zu gedeihen. Daher sollte Staunässe beim Anbau von Gerstengras unbedingt vermieden werden. Um qualitativ gute Ergebnisse bei Anbau und Ernte zu erzielen, sollte Gerstengras unter optimalen Klimabedingungen, z.B. in Neuseeland, angepflanzt werden Denn die Nährstoffdichte der Pflanzen hängt unmittelbar mit dem klimatischen Umfeld und den vegetativen Bedingungen zusammen. Fruchtbare, unverbrauchte, tiefgründige und gut durchfeuchtete Böden sind hier die notwendige Ausgangsbasis für ein hochwertiges Gerstengras.

Die Gerste wächst auf Grund der Voraussetzungen zwar nicht in den tropischen Gebieten, aber dafür ohne Außnahme von deren Grenzen an bis zum 70° nördlichen Breitengrad. Daher wächst Sie auch in den Alpen bis 1900 Meter, im Kaukasus bis 2700 Meter und im Tibet sogar bis zu 4700 Meter Höhe, und gedeiht prächtig. Verschiedene Unterarten von Gerste sind beispielsweise Sommer-, Winter- und Übergangsformen, sechszeilige, vierzeilige und zweizeilige bespelzte und Nacktgersten. Innerhalb dieser Unterarten gibt es unterschiedliche Farbformen, wie weiße, schwarze und blaue Gersten.

Die Feinde der Gerste sind Spätfrost, Schlagwetter oder hohe Extreme wie bei der Temperatur oder der Trockenheit bzw. Nässe. Darüber hinaus können Gerste und Gerstengras auch von Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Viren und Pilze sind Erreger, die der Pflanze schaden können, unter anderem das Barley stripe mosaic Virus und das Gelbzwergenvirus. Der Echte Mehltau ist ein Pilzbefall der Gerste. Schwarztrost, Braunrost und Gerstenflugbrand sind weitere Pilzarten, die der Gerste Schaden zufügen können. Die häufigsten Schädlingsarten, die die Gerste befallen, sind Virusvektoren. Auch Läuse sowie Nematodenarten können das normale, ungestörte Gedeihen der vielseitigen Pflanze behindern.

 

Ernte und Lagerung

Die Gerste ist eigentlich eine einjährige Pflanze, die geerntet wird, wenn die Ähren sich auf Grund des Gewichts der Gerstenkörner neigen. Für das Gerstengras sollten die Pflanzen jedoch bereits bei einer Höhe von 10 bis 15 Zentimetern geerntet werden. Anschließend sollte die Gerste immer möglichst trocken gelagert werden. Lagert sie zu feucht, kann Schimmelbefall drohen, der die Ernte im schlimmsten Fall zerstört. Sollte die Feuchte bei der Lagerung des Getreides mehr 15 Prozent übersteigen, ist ein Schimmelbefall sogar sehr wahrscheinlich.

 

Verarbeitung des Gerstengras

Um das Gerstengras genießbar zu machen, werden die Halme der jungen Gerste entweder gefriergetrocknet oder schonend an der Luft getrocknet. Dieser Vorgang heißt auch auch Osmose. Aus diesem Prozess ergibt sich ein Pulver, das mit kaltem Wasser aufgelöst wird. Dieses wird oft als Nahrungsergänzungsmittel genutzt. Gerstengras in pulverisierter Form kann Speisen auch als Gewürz zugefügt werden, ebenso Getränken, wie Säften, oder nur purem Wasser. Auch Milch und Joghurt können mit dem Pulver des Gerstengrases aufgewertet werden.

Weitere Produkte, die aus Gerste und Gerstengras (nicht zu verwechseln mit Weizengras) hergestellt werden, sind Gerstenflocken. Sie werden aus hydrothermisch bearbeiteten Gersten hergestellt. Das Gerstenmehl entsteht aus dem Herstellungsvorgang von Gerstenflocken. Auch Gerstenkaffee und Gerstentee sind eine abwechslungsreiche Alternative zu herkömmlichen Tee- und Kaffeesorten. Das exotische Lebensmittel Tsampa wird ebenfalls aus Gerste und Gerstengras hergestellt. Für die Zubereitung werden Gerstenkörner zermahlen, und nach diesem Vorgang findet eine Röstung statt. Dieses Gericht erfreut sich im Tibet größter Beliebtheit.

 

Gerstengras selbst anbauen

Man kann theoretisch Gerstengras auch durchaus selber anpflanzen. Wenn Gerstengras selber in einem qualitativ hochwertigen Boden – was in der Regel kaum realisierbar ist – angepflanzt wird, ist das Produkt daraus selbstredend die frischeste Alternative, denn die Gehaltstoffe des Gerstengrases sind noch in vollem Umfang vorhanden. Gerstengrassaat- oder samen sind in vielen Reformhäusern erhältlich. Zuerst müssen die Samen für ca. sechs Stunden in Wasser eingeweicht werden. Danach wird das Wasser abgegossen und die Samen für ein 2-3 Tage an einen passenden Ort gelegt. Idealerweise spülen Sie sie täglich zwei bis drei Mal mit frischem Wasser aus. Sobald die Samen keimen, können Sie diese mit etwas Wasser in einen Blumentopf mit Erde säen. Decken Sie das Ganze ab und lassen es ein paar Tage stehen. Wenn Sie Abdeckung anschließend entfernen, sollten blasse Kleimlinge zu sehen sein. Diese sollten Sie eine Woche lang an einen optimalen Ort (Temperatur: 20°C, mittlere Sonneneinstrahlung) stellen und regelmäßig gießen.Vermeiden Sie dabei jedoch Staunässe. Nach ungefähr einer Woche können Sie das Gerstengras ernten.  Das geerntete Gras kann beispielsweise in Salaten oder auch anderen Nahrungsmitteln verwendet werden. Die Varianten sind zahlreich. Auch Saft ist aus der wertvollen Pflanze herstellbar. Lassen Sie sich beim Trinken vom exklusiven Geschmack des Gerstengrases überraschen.

 

 

DAS GERSTENGRAS – AUSSEHEN, HERKUNFT UND BESONDERHEITEN

Hochwertiges Gerstengras erreicht eine Höhe von 0,7 bis zu 1,2 Metern. Das hellgrüne, schmale Gras besitzt einen glatten, unbehaarten und stark aufrechten Halm und ist chlorophyllhaltig. Die Laubblätter des Gerstengrases sind wechselständig sowie zweistellig vorhanden. Die Blätter sind sowohl einfach als auch parallelnervig. Die Lamina des Blattes, sie wird auch Blattspreite genannt, ist neun bis fünfundzwanzig Zentimeter lang und 0,6 bis 2 Zentimeter breit.

Ein weiteres Erkennungsmerkmal der Struktur sind die kleinen Blattröhren der Blattscheide am Gerstengras. Zwei lange, unbewimperte Röhren umhüllen dabei den Halm komplett. Die Ligula (Blatthaut der Pflanze) ist schmal und hat die Form kleiner Zähne. Sie ist nur 1 bis 2 Milimeter groß.

Der Blütenstand der nützlichen Pflanze zeichnet sich durch das unzerbrechliche “Rückenmark”, der Rachis, aus. Dies ist ein gravierender Unterschied zu anderen Hordeumarten. Die gleich aussehenden Ähren ohne Stiel sind in Reihen angeordnet und fruchtbar. Meistens ist nur eine Blüte vorhanden, sehr selten aber auch zwei. Die Hülle der Spelze ist sowohl lineanisch als auch lanzettich. Das bedeutet, dass die Spelzenhülle sieben bis zehn mal länger als die Breite ist. Die vorhandenen Grannen der Pflanze werden ausgewachsen 8 bis 15 Zentimeter lang. Hat der Fruchstand seinen Zenith erreicht, können sich die Ähren neigen oder hängen.

Die zweistellige Form von Gerste hat pro Ansatz nur ein einziges, vollkommen ausgeprägtes Korn. Mehrstellige Gerstenpflanzen verfügen über insgesamt drei Körner. Diese sind jedoch schwächer ausgeprägt. Die zweistellige Sommergerste wird zur Bierherstellung verwendet. Höherstellige Gerste wird im Herbst angepflanzt, während des Wachstums im Winter müssen hier die Pflanzentriebe gestreckt werden. Dieser Vorgang wird auch Schossen genannt. Da die Wintermonate dieser Form von Gerste sehr zuträglich sind, gedeiht sie hervorragend und ist um ein Vielfaches ertragreicher.

 

WINTERGERSTE ALS UNTERART

Die Wintergerste ist eine Unterart der Gerstenpflanze. Sie wächst wie der Name schon sagt im Gegensatz zur normalen Gerste in den kalten Wintermonaten. Warum pflanzt man die Gerste überhaupt im Winter an? Natürlich kann man durch den Anbau der Wintergerste eine ganzjährige Versorgung sichern. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Wintergerste bei optimalen Temperaturen von unter 10°C sogar ertragreicher ist, als die uns bekannte Sommergerste. Trotzdem findet die Wintergerste ihre größte Verwendung als Futtermittel für Tiere, da sie eiweißreicher als die Sommergerste ist. Die Schösslinge der Gerste sollen auch die Temperatur bei Fieber senken können. Der Zellulosegehalt in Gerste ist ebenfalls sehr hoch. Wenn die Spelzen der Gerste entfernt werden, ist der Kohlenhydratgehalt mit 60 bis 70 Prozent angesiedelt. Außerdem enthält Gerste und Gerstengras Gluten.

 

 

 

HAGIWARA – DER WIEDER-ENTDECKER DES GERSTENGRASES

Die Verwendung von Gerstengras, zum Beispiel in Form von Gerstengras-Pulver oder Gerstengras-Tabletten, ist hinreichend bekannt. Doch gerade in den letzten Jahren erfreut sich auch der Gerstengras-Saft zunehmender Beliebtheit. Doch woher kommt die Idee dazu eigentlich? Hier die vollständige Geschichte:

Die Entdeckung des Gerstengrassaftes war rein zufälliger Natur aus einer persönlichen Tragödie heraus entstanden. Der japanische Arzt und Wissenschaftler, Dr. Yoshihide Hagiwara, bekam im Alter von 38 Jahren starke gesundheitliche Probleme. Zuerst begann er seine Medikation – gemäß Schulmedizin – mit modernen Medikamenten und synthetischen Vitaminen und Mineralien. Leider ohne jeglichen Erfolg. Im Anschluss daran versuchte er sein Glück mit alter chinesischer Naturmedizin, Kräutermischungen und reinigenden Diäten. Doch auch hier war die Besserung nur vorübergehend.

Im Zuge dessen entdecke er den Gerstengrassaft: Gerste in flüssiger Form. Ohne Pastorisierung, da hier durch die Hitzeentwicklung wesentliche Komponenten absterben. Nur Gerstengraspulver mit reinem Wasser aufgemischt. Seit dieser Zeit an gilt Hagiwara als einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet Gerste(-ngras) und natürliche Wirkstoffe.

Er studierte im Laufe seiner Forschung nicht nur das Gersten-Gras, sondern auch die Samen, Wurzeln, Blätter von mehr als 400 Pflanzen in unterschiedlichsten Wachstumsstadien. Es war sein Ziel, eine Pflanze zu finden, die die aus seiner Sicht essentiellen Grundstoffe in optimaler Konzentration und in einem natürlichen Zusammenspiel enthält. Gerade diese natürliche Synergie, die dazu beiträgt, dass durch die Kombination von Inhaltsstoffen spezifische Vorgänge erst ermöglicht werden, faszinierte ihn von Anfang an.

Seine wissenschaftliche Untersuchung dauerte 10 Jahre.

Am Ende fand er EINE EINZIGE Pflanze, die allen anderen im Bezug auf die Synergie der Inhaltsstoffe überlegen war: Das Gerstengras!

Meine Forschung hat mir gezeigt, dass die grünen Blätter der jungen Gerstengras Pflanze die produktivsten und ausgewogensten Nährstoffe enthalten, die auf der Erde in einer einzigen Quelle existieren.” – Dr. Yoshihide Hagiwara, Arzt

Für seine Erkenntnisse rund um das Gerstengras wurde er 1988 mit mehreren Auszeichnungen honoriert und Wissenschaftler gleicher Maßen wie Geschäftsleute honorierten seine Leistung, die vielmehr sein Lebenswerk verkörpert. Dank seiner Bemühungen zählt Gerstengras zu einem der besterforschten Lebensmittel. Weitere Informationen dazu sind seinen Werken zu entnehmen.

Und der Weg, wie SemenVitae Gründer Frank Metlitzky zu Gerstengras fand, finden Sie in unserem Blog!

 

 

GERSTENGRAS IN DER TÄGLICHEN ERNÄHRUNG

Das Gerstengras lässt sich zahlreichen Verwendungsformen einfach und unkompliziert in die tägliche Ernährung einbauen.

 

GERSTENGRAS PULVER & GERSTENGRAS KAPSELN

Die wohl einfachste Art des Verzehrs von Gerstengras ist die Einnahme eines entsprechenden Gerstengras Pulvers bzw.Gerstengras Kapseln. Durch die hohe Qualität des SemenVitae Gerstengrases ist hier lediglich ca. 3 Gramm pro Tag empfohlen. Dank des Anbaus der Gerste auf unverbrauchten, vulkanischen Böden in Neuseeland werden wichtige Inhaltsstoffe aus dem Boden, wie etwa Selen, in ausreichender Menge von den Pflanzen aufgenommen und verarbeitet.

Eine SemenVitae Qualität lässt sich nur durch die Kombination aus besten Rohstoffen und schonender Verarbeitung erreichen. Dadurch liefert es eine hohe Zahl an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Spurenelementen, die für eine ausgewogene Ernährung notwendig sind.

 

GERSTENGRASHALME

Neben der Einnahme von weiterverarbeiteten Produkten kann man Gerstengras auch selbst anbauen, ernten und konsumieren. Hier gilt es zu beachten, dass ein Anbau in Deutschland – bedingt durch die Bodenbeschaffenheit und die klimatischen Rahmenbedingungen – keine idealen Bedingungen für die Kultivierung bietet. Entsprechend müssen auch bei Inhaltsstoffen mehr oder weniger starke Abstriche hingenommen werden. Die Gerstengrashalme können vielfältig verwendet werden. Beispielesweise passen sie perfekt in einen grünen Salat oder können sogar zum Gerstengrassaft gepresst werden.

GERSTENGRASSAFT

Nicht nur für Hagiwara war der Gerstengrassaft der Einstieg in die Welt des Gerstengrases als Nahrungsergänzungsmittel. Auch heute genießen viele Kunden die gepresste Gerste gerade wegen Ihres besonderen, intensiven und wohlschmeckenden Geschmacks. So ergibt sich entweder pur getrunken oder mit Fruchtsäften gemischt ein Geschmackserlebnis der besonderen Art! Außerdem ist es eine schnelle Methode seinen Energiehaushalt aufzufüllen.

Momentan absolut im Trend sind Smoothies. Und was kann denn erfrischender sein, als der Gerstengras Smoothie von Jo Kaufmann, Osteopath der Deutschen Basketball Nationalmannschaft?

 

 

GERSTENGRAS UND DIE BIOPHOTONIK

Gerstengras wird auch im Zusammenhang mit dem Prozess der Biophotonik genannt. Der Begriff Biophotonik bezeichnet den Vorgang der Techniken, die sich mit der Wechselwirkung von organischem Material und Photonen, auch Lichtquanten genannt, beschäftigen. Dies trifft auf Emission, Absorption, Reflexion und Streuung zu. Die Biophotonik ist eine Verbindung von optischen Technologien, wie beispielsweise Mikroskopen, und Fragen bezüglich der Bereiche um Prozesse oder Strukturen von Lebewesen oder einer generellen Beteiligung von Lebewesen.

Nach dem heutigen Stand der Forschung gibt es viele, wissenschaftliche Indizien für einen positiven Einfluss der Biophotonik auf alle Lebenswesen. In einigen Studien fand man sogar heraus, dass auch der Organismus von Lebewesen selbst eine kleine Anzahl von Photonen produzieren sollen. Die Einnahme von Biophotonen, die ebenso im Gerstengras enthalten sind, unterstützt daher die wichtige Funktion der Biophotonen bei der Informationsübertragung- und Verarbeitung im Inneren des Körpers. Was hat aber nun das Gerstengras mit Biophotonik zu tun? Das ist ganz einfach erklärt. Die Nahrungsaufnahme von Gerstengras soll einen biophotonischen Prozess fördern und unterstützen, da dieses auf Grund des hohen Chlorophyllanteils auch eine relativ hohe Dosis an Biophotonen aufweist.

 

 

Die große Nährstoffdichte von Gerstengras

Auf Grund der nährstoffreichen Böden und der schonenden Verarbeitung besitzt Gerstengras eine hohe Anzahl an relevanten Inhaltsstoffen. Es besitzt beispielsweise 30 mal so viel B-Vitamine (B12, B1, B2, B3, B6) wie Milch und 7 mal so viel Vitamin C wie die entsprechende Menge an Orangen. Es enthält außerdem auch Vitamin A, Vitamin E und Vitamin K.

Desweiteren weist das Gerstengras reichhaltige Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Es besitzt sowohl Kalium und Eisen in hohen Mengen, sowie elf Mal so viel Calcium wie Kuhmilch. Natürlich sind auch Magnesium, Chlor, Natrium, Schwefel, Phosphor, Kupfer und  Zink enthalten. Das seltene Spurenelemente Selen kann neben Mangan und Chrom ebenfalls im Gerstengras gefunden werden.

Die optimalen Voraussetzungen für den Anbau von Gerstengras sind die Ursache dafür, dass sich in dem Gras so viel Chlorophyll, also der grüne Farbstoff der Pflanzen, ansammeln kann. Da das Chlorophyll für die Energieabsorption der Sonnenstrahlen zuständig ist, gibt es dort, wo eine hohe Sonneneinstrahlung herrscht, einen höheren ​Chlorophyllanteil in den Pflanzen als wie zum Beispiel bei uns in Deutschland. Ein weiterer Farbstoff der Pflanzen, die Bioflavonoide, die in der Pflanze auch vielfältigere Funktionen besitzen, werden ebenfalls mit dem Gerstengras aufgenommen.

Darüber hinaus liefert das Gerstengras dem menschlichen Organismus zwanzig verschiedene Enzyme, die für die Verwertung von Vitaminen und Mineralstoffen zuständig sind. Weitere 40% des Gerstengras machen essentielle Aminosäuren aus.

 

 

GERSTENGRAS – EIN FASZINIERENDES LEBENS-MITTEL

Gerade in der heutigen Zeit wird die Forderung nach gesunder Ernährung und der Anspruch der Konsumenten an die Nahrungsmittel-Industrie – wir wählen hier bewusst nicht den Begriff Lebensmittelindustrie – immer höher. Chemische Zusätze, synthetische Inhaltsstoffe und künstliche Verarbeitung werden heute mehr und mehr zum Ko-Kriterium. Der mündige Konsument von heute informiert sich ausgiebig über die Inhaltsstoffe von Produkten und auch der Blick aufs Kleingedruckte ist in den Supermärkten zu einem alltäglichen Bild geworden.

In gerade dieser Zeit möchten wir mit den SemenVitae Produkten, sei es Gerstengras oder Manuka Honig, eine Vorreiterrolle einnehmen. Wir zeigen unseren Kunden, dass beste BIO – Qualität, natürliche Herstellung und ehrliche Lebensmittel für uns selbstverständlich sind.

Gerstengras in der besten Qualität. Weniger möchten wir nicht anbieten. Denn für uns ist Gerstengras kein Nahrungsmittel, sondern ein LEBENS-Mittel, das fasziniert!