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Gerstengras selbst anbauen

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie wachen an einem sonnigen Morgen auf, blicken aus dem Fenster und erleben diesen Ausblick. Alles was Sie tun müssten ist vor die Haustüre zu gehen und Ihr eigenes frisches Gerstengras zu ernten. Ein Traum oder?

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, ob Sie Gerstengras selbst anbauen können und worauf Sie achten sollten.

SemenVitae Farmland Neusseland

Ist es sinnvoll Gerstengras selbst anzubauen?

Bevor wir Ihnen den Anbau von Gerstengras in 5 simplen & einfachen Schritten erklären, müssen wir noch etwas loswerden.

Grundsätzlich ist der Anbau von Gerstengras überall möglich. Das Problem dabei ist die Qualität. Durch die Luft-, Klima-, Boden- und Wasserverhältnisse ist es in Europa (Deutschland, Österreich etc.) nicht möglich einwandfreies Gerstengras zu züchten. So schmeckt das selbst angebaute Gerstengras zwar wunderbar frisch, erfüllt aber nicht mehr seine eigentliche Funktion.

Das von ihnen angebaute Gerstengras wird zwangsläufig Schadstoffe wie z.B. Schwermetalle enthalten, die es aus Erde, Luft und Wasser aufnimmt. Das kann Ihrer Gesundheit schaden. Um mit Gerstengras eine optimale Wirkung (bzw. überhaupt eine Wirkung) erzielen zu können, muss dieses frei von Umweltgiften sein. Zudem enthalten die Erde und dadurch auch das Gerstengras in Europa nahezu keine Nährstoffe mehr.

Auch wenn manche Hersteller behaupten, Sie hätten ein schadstofffreies Gerstengras aus Deutschland und Umgebung, haben wir noch nie Schadstoffanalysen gesehen, welche dies bestätigen. Auch der Nicht-EU Anbau, ja selbst Neuseeland als Naturparadies, ist dabei keine Ausnahme mehr.

Unser Gerstengras ist frei von Schwermetallen und jeglichen Umweltgiften, die Analysen und weitere Informationen finden Sie HIER.

Für welche Qualität Sie sich entscheiden liegt also bei Ihnen.

In nur 5 Schritten zum eigenen Gerstengras

1. Die Wahl des Saatguts

Verwenden Sie ausschließlich Bio Gerstengras Saatgut. Im Handel findet man es auch oft unter den Namen Nacktgerste oder Sprießkeimgerste.

2. Die Erde

Bei der Erde sollten Sie darauf achten, dass es eine möglichst frische ist. Zudem sollte sie wasserdurchlässig sein. Frischer Kompost und Erde aus Wäldern eignet sich besonders gut, da diese - anders als die Erde aus dem Baumarkt - nicht mit Hitze behandelt wurde. Das tötet zwar die Keime ab, jedoch zerstört es auch Mineralien und Nährstoffe.

3. Die Aussaat von Gerstengras

Zunächst lassen Sie das Saatgut für etwa 12 Stunden in lauwarmem Wasser baden. Danach sollten Sie bereits an den Körnern einen kleinen Keim erkennen können. Jetzt ist es Zeit sich zu freuen: Sie haben neues Leben erschaffen!

Nun geht es ans Einpflanzen. Dazu sollten Sie sich die Frage stellen, wo Sie das Gerstengras anpflanzen möchten. Kleinere Gewächshäuser finden Sie im Baumarkt oder Online, aber auch eine unscheinbare Schüssel aus Ihrer Küche lässt sich leicht zum Zuchtkasten umfunktionieren.

Als erstes geben Sie die Erde in den Behälter (die Schicht sollte mindestens 4-5cm hoch sein). Danach verstreuen Sie die Keimlinge liebevoll auf der Erde und gießen sie erneut mit lauwarmem Wasser. Nun werden die Keimlinge sanft mit einer weiteren Schicht Erde (ca. 1cm) ins Bettchen gebracht. Zuletzt decken Sie ihren Behälter mit einer (wenn möglich dunklen) Folie ab. Diese sollten Sie einmal am Tag kurz abnehmen, damit sich kein Schimmel bildet.

Wenn das Gras etwa 5cm hoch ist, können Sie die Folie komplett abnehmen. Dann ist es Zeit einen neuen Standort zu wählen. Die Pflanzen brauchen viel Sonne und Licht zum Wachsen, also eignet sich am besten eine Fensterbank in Südwest-Ausrichtung.

4. So pflegen Sie Ihr Gerstengras richtig

Während des Wachstums brauchen die Pflanzen alle zwei Tage Wasser. Am besten vorsichtig mit einer kleinen Gießkanne oder einem Sprüher.

Die Vegetationsphase wird selbst nach Jahren noch von vielen falsch dargestellt. Unser SemenVitae Gerstengras darf etwa 30cm in die Höhe wachsen bis es geerntet wird. Dadurch erhält es die beste Nährstoffkonzentration. Diese Höhe erreichen Sie etwa nach 4-6 Wochen.

5. Die Ernte

Sie haben lange genug auf Ihr Gerstengras gewartet. Nun geht es an die Ernte: Nehmen Sie ein scharfes Messer oder eine Schere und schneiden die oberen 15cm des Grases ab. So ernten Sie nur die inhaltsstoffreichste Schicht und das Gras kann in Ruhe nachwachsen.

Herzlichen Glückwunsch!

Nach Wochen der Pflege haben Sie sich nun ein Glas Ihres eignen frischen Gerstengrases verdient.

Nun haben Sie die Möglichkeit die Halme entweder zu pressen/entsaften oder sie direkt in den Mixer zu geben. Wichtig beim mixen ist, dass Sie dafür einen sehr hochwertigen Mixer benutzen. Nur so können Sie die Nährstoffe freisetzen.

Keine Rezeptideen? Mit unserer Rezeptseite helfen wir Ihnen gerne weiter!

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